Aktueller Stand der Fährverbindungen nach der Maul- und Klauenseuche

03-05-2026 Midilli-Schriften
Aktueller Stand der Fährverbindungen nach der Maul- und Klauenseuche

Ist eine Reise nach Lesbos sicher? Aktueller Stand der Fährverbindungen nach dem Ausbruch der Maul- und Klauenseuche


Letzte Aktualisierung: Juni 2026


In den letzten Wochen gehörte eine Frage zu den am häufigsten gestellten rund um die Insel Lesbos:


„Ist es sicher, nach Lesbos zu reisen?“


Insbesondere unsere Gäste, die von Dikili, Ayvalık und Aliağa mit der Fähre anreisen, möchten angesichts der im März auf Lesbos festgestellten Maul- und Klauenseuche verständlicherweise den aktuellen Stand wissen.


Auf Grundlage der neuesten Informationen der griechischen Behörden, der Europäischen Union und internationaler Veterinärorganisationen haben wir die aktuelle Lage für Sie zusammengefasst.


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Was ist in Lesbos passiert?


Am 16. März 2026 wurde auf der Insel Lesbos die Maul- und Klauenseuche (Foot and Mouth Disease - FMD) festgestellt. Die Krankheit betrifft Rinder und kleine Wiederkäuer und hat für die Viehwirtschaft erhebliche wirtschaftliche Folgen; beim Menschen verursacht sie jedoch keine verbreitete Infektionskrankheit.


Daraufhin reagierten die griechischen Behörden und die Europäische Union umgehend und:

- stoppten Tierbewegungen,

- verhängten Quarantäne in Risikogebieten,

- setzten Veterinärteams ein,

- verstärkten die Biosicherheitsmaßnahmen an Häfen und Übergangspunkten.


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Fahren die Fähren nach Lesbos weiterhin?


Ja.


Nach aktuellem Stand verkehren die Passagierfähren zwischen der Türkei und Lesbos auf den Strecken Dikili–Lesbos, Ayvalık–Lesbos und Aliağa–Lesbos weiterhin.


Die im März und April aufgetretenen kurzfristigen Ausfälle waren eher auf Bauernproteste in den Häfen und operative Gründe als auf die Seuche zurückzuführen. Der touristische Passagierverkehr läuft derzeit weiter.


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Warum werden Fahrzeuge in den Häfen desinfiziert?


Eine der Maßnahmen, die vielen unserer Gäste beim Verlassen der Fähre auffällt, ist die Desinfektion der Fahrzeuge.


Der Grund dafür sind nicht die Passagiere, sondern der Schutz der Viehwirtschaft.


Das Maul- und Klauenseuche-Virus kann übertragen werden über:

- Schlamm,

- Fahrzeugreifen,

- Ausrüstung,

- Transportfahrzeuge,

- Materialien, die mit der Viehwirtschaft in Kontakt gekommen sind.


Deshalb werden an den Häfen Fahrzeuge desinfiziert.


Diese Maßnahme ist eine rein vorbeugende Biosicherheitsmaßnahme und wird bei ähnlichen Ausbrüchen in vielen europäischen Ländern angewendet.


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Besteht für Touristen, die nach Lesbos reisen, ein Risiko?


Nach den derzeitigen wissenschaftlichen Bewertungen besteht für touristische Reisen kein wesentliches Gesundheitsrisiko.


Die Maul- und Klauenseuche betrifft hauptsächlich:

- Rinder,

- Schafe,

- Ziegen,

- Schweine


und andere Paarhufer.


Für Touristen gibt es keine Gesundheitskontrollen oder Reiseverbote.


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Die Europäische Union verfolgt die Situation genau


Die Europäische Kommission hat im Juni 2026 einen neuen Beschluss veröffentlicht und die Schutz- und Überwachungszonen auf Lesbos aktualisiert.


Ziel dieses Beschlusses ist nicht, den Tourismus zu stoppen, sondern die Ausbreitung der Krankheit in andere Regionen zu verhindern, indem Tierbewegungen kontrolliert werden.


Gleichzeitig wurde für bestimmte Milch- und tierische Erzeugnisse aus kontrollierten Betrieben unter bestimmten Bedingungen die Wiedervermarktung wieder zugelassen. Dies zeigt, dass der Prozess kontrolliert und beherrschbar verläuft.


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Unsere Empfehlung für Gäste von Güven Travel


Lesbos bleibt mit seiner natürlichen Schönheit, seinen historischen Dörfern, seiner köstlichen Küche und den gastfreundlichen Menschen eine der schönsten Inseln der Ägäis.


Die wichtigsten Änderungen, denen unsere Gäste bei einer Reise auf die Insel heute begegnen, sind:

- Desinfektionsmaßnahmen in den Häfen,

- Biosicherheitskontrollen,

- zusätzliche veterinärmedizinische Kontrollen bei bestimmten Handelswaren.


Abgesehen davon funktionieren der Alltag, Restaurants, Hotels, Strände, Museen und touristische Gebiete weiterhin normal.


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Fazit


Aufgrund der Maul- und Klauenseuche gelten in Lesbos strenge Maßnahmen für den Viehwirtschaftssektor. Das bedeutet jedoch nicht, dass touristische Reisen eingestellt wurden.


✔ Die Fährverbindungen werden fortgesetzt.


✔ Der Passagierverkehr von Dikili, Ayvalık und Aliağa läuft weiter.


✔ In den Häfen werden Biosicherheitsmaßnahmen wie die Desinfektion von Fahrzeugen durchgeführt.


✔ Für die menschliche Gesundheit besteht kein wesentliches Risiko.


Als Güven Travel verfolgen wir die Mitteilungen der offiziellen Stellen und der Fährunternehmen aufmerksam und informieren unsere Gäste weiterhin mit den genauesten und aktuellsten Informationen.


Nützliche offizielle Quellen


- Europäische Kommission – Informationen zur Maul- und Klauenseuche: https://food.ec.europa.eu/animals/animal-diseases/diseases-and-control-measures/foot-and-mouth-disease_en

- EU-Notfallmaßnahmenbeschluss (EU 2026/1330): https://eur-lex.europa.eu/legal-content/EN/TXT/?uri=CELEX:32026D1330



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Häufig gestellte Fragen

Unsere Touren starten vom Dikili Hafen. Check-in und Boarding werden vom GÜVENTUR-Team am Hafen durchgeführt.

Ja, das Türvisum ist während der gesamten Saison gültig. Es wird nur zu den von den griechischen Behörden festgelegten Terminen ausgestellt. Die Unterlagen werden über die Anleitung von GÜVENTUR eingereicht.

Sie können online über unsere Webseite eine Reservierung vornehmen oder schnell über unseren WhatsApp-Kontakt eine Anmeldung erstellen.

Ja, ein gültiger Reisepass ist erforderlich.

Inhaber eines grünen Reisepasses können visumfrei einreisen.

Für Inhaber eines bordeauxroten Reisepasses ist ein Visa bei der Ankunft oder ein Schengen-Visum erforderlich.

Ja, wir bieten über GÜVENTUR einen Auto-Vermietungsservice auf Lesbos an. Die Auslieferung kann am Hafen erfolgen.

Wir bieten Tagesausflüge sowie Übernachtungen für 1 Nacht und Übernachtungen für 2 Nächte an.